Demokratie in Deutschland?

Die 1000-Kreuze-Aktion wurde von Anfang an vielfach gestört: durch Pfeifkonzerte, Fluchreden (“Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben”) und weiteren, nicht zitierfähigen Beleidigungen gegen die Marien-Ikone sowie staatsfeindlichen Sprüchen (z.B. “Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat” – “Feuer und Flamme für die Abschiebebehörden”) oder geschmacklosen Blödsinn (“Kirche raus aus meiner Vagina!”).

Lebensrechtler, die teils in stiller Andacht, teils betend und singend durch die Innenstadt zogen, wurden von den Randalierern nicht nur mit Kondomen, sondern auch mit Farbbeuteln beworfen. Hätte die Polizei mit ihren Hundertschaften und Mannschaftswagen nicht für den Schutz der Demonstrationsfreiheit gesorgt, wären die Übergriffe wohl noch massiver ausgefallen. [mehr lesen]

Wenn Lächerlichkeit töten könnte …

Jeder, der die klugen, durchgeistigten Worte des Hl. Vaters bei der Lectio Divina für die Seminaristen, bei der Predigt am Aschermittwoch, beim Treffen mit dem römischen Klerus gehört oder gelesen hat, kann nur über den unendlich großen Abstand staunen, der sich da zu den oft so beschämend dummen wie  überflüssigen Wortmeldungen jedes viertklassigen Medienzuarbeiters, jeder ebenso viertklassigen Doppel-Bindestrich-Namen-Dame aber leider auch einiger ehemaliger Theologieprofessoren und Pastoren zeigt. [mehr]

Feuer frei aus allen Rohren

Häme und Aggression in Teilen der Öffentlichkeit und der veröffentlichten Meinung kritisierte jüngst der Kölner Kardinal Meisner. Wer das für überzogen hält, sollte sich die Reaktionen auf den angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt anschauen. [mehr]

Progrom und Stimmung

„Sie dürfen sich nicht wundern!“ – „Was erwarten sie denn?“ – „Na, und?!“ – Im Zusammenhang mit der weltweiten Christenverfolgung ist man diese Töne längst gewohnt. Nicht der Verfolger muss sich rechtfertigen, sondern der Verfolgte. Denn: Keine Christen, keine Christenverfolgung! So einfach ist das. Wenn Christen auch dann Christen bleiben wollen, wenn diese Entscheidung ihr Leben gefährdet – ja, was soll man dann sagen? Vielleicht: Warum bleibt ihr denn Christen? Warum seid ihr, wie ihr seid? Warum?! In Zeiten des „absoluten Relativismus“ ist das bindende Bekenntnis schwer vermittelbar. [zum Artikel]

Die katholische Kirche soll sich der weltlichen Macht fügen

Seit Wochen hält die Kontroverse um die Vergabe der „Pille danach“ durch katholische Krankenhäuser an. Anstoß zur Debatte gab die Nachricht, eine mutmaßlich vergewaltigte Frau sei von zwei katholischen Krankenhäusern in Köln zurückgewiesen worden, weil man ihr nicht die „Pille danach“ hätte geben wollen.  Es stellte sich heraus, daß die Sachlage ganz anders gewesen ist, wie anfangs vermutet. [mehr]