Papst kritisiert staatliche Sexualkunde

Die jüngste Rede des Papstes beim traditionellen Neujahrsempfang lässt aufhorchen: in seiner Ansprache an die Botschafter aus 176 Nationen übte das Oberhaupt der katholischen Kirche am 10. Januar 2011 deutliche Kritik an der schulischen Sexualkunde und einem staatlichen Bildungs-Monopol; der Papst verlangte Pluralität in der Schulausbildung der Kinder sowie die Respektierung des natürlichen Elternrechts auf Erziehung. [mehr]

Es ist traurig, dass der Papst sich auch noch mit dieser Thematik befassen muss. In der Kirche hört man immer wieder, dass die „Ortskirchen“ mehr Rechte haben müssten. Aber sie versagen erbärmlich. Welcher Bischof hat es bisher gewagt, zu den unhaltbaren Zustände im Sexualkundeunterricht Stellung zu nehmen?