Weiterhin Zwist um die Piusbruderschaft in Deutschland. Die deutsche Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat diese Woche Aussagen der Piusbruderschaft zur umstrittenen Homo-Parade Christopher-Street-Days (CSD) in Stuttgart zum Anlass genommen, um schwere Kritik an der Gruppierung zu üben. Was die Piusbruderschaft in ihrem aktuellen Mitteilungsblatt über Homosexuelle verbreite, sei „unerträglich“, sagte die Ministerin am Donnerstag bei einer „Konferenz gegen die Verbreitung von Hass im Internet“ wie der „Tagesspiegel“ berichtet. „Im Umgang mit solch religiösen Extremisten muss das Gleiche gelten wie im Umgang mit Rechtsextremisten“, hatte Zypries bereits am Montag gefordert.
Wann und wo haben Piusbrüder Schaufenster eingeschlagen, Autos in Brand gesteckt und den Stuerzahler viel Geld gekostet? Wo ist ein einziges Wort des Hasses gefallen? Freiheit in Deutschland soll in Zukunft wohl nur Freiheit für Perverse heißen!
Die Schwulen-Lobby von England über den berüchtigten Volker Beck bis nach Italien regt sich über eine Rede des Papstes an die Kardinäle vom 22. Dezember 2008 auf, in der “schwul” oder “homosexuell” gar nicht vorkommt.
Gegen die Sprache in dem oben verlinkten Artikel habe ich gewisse Einwände. Aber mach kann schon verstehen, dass sich jemand angesichts der heute anzutreffenden Geschmacklosigkeiten seitens der Homo-Lobby mal seinen Frust von der Seele schreiben möchte. Die Homodemonstration gegen den Marburger Kongress tat sich u.a. mit folgenden Zitaten und Plakataufschriften hervor:
„Glaubst Du noch oder denkst du schon?“ - “Wenn ich groß bin, werd ich schwul.“ – „Vögel Deinen Nächsten wie Dich selbst!“ – „Wir sind hier, um Eure religiösen Gefühle zu verletzen.“ Daneben ist ein Schwein abgebildet, das am Kreuz hängt. – „Die monogame Heten-Ehe wird als Normalfall dargestellt. In der Realität stellen monogame heterosexuelle Beziehungen aber eine Ausnahme dar. Vielfalt und Variantenreichtum ist die Regel. Wir fordern daher, diese Vielfalt zu lehren.“ – .„Hölle, Hölle, schert uns nicht, weg mit der Geschlechterpflicht!“ – „Gegen christliche Spinner!“ – „Freiheit allen Perversen!“ – „Christen fisten“ und „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“ [s. auch]
Zur Thematik des Vorwurfs gegen den Papst können Sie sich auch in der WELT informieren.
Berlins Polizeipräsident Glietsch lässt die Regenbogenflagge vor dem Polizeipräsidium hissen, nachdem auf Anweisung Wowereits die Fahnen bereits vor dem Roten Rathaus in Berlin, dem Sitz des Senats, sowie vor allen Bezirksrathäusern der Hauptstadt wehen.
Der Weg zur (Homo)Sexualisierung der Gesellschaft und die Umwertung der Lebens-Werte
Es gibt genügend Anhaltspunkte dafür zu vermuten, dass die volle Anerkennung der homosexuellen Lebensweise als gleichberechtigt mit der heterosexuellen Ehe nur ein Schritt ist zu einem nächsten Ziel, das nicht „Homosexualität“ heißt, sondern „Pansexualität“, also ein unbegrenzter Einzug der Sexualität in alle Lebensbereiche. Ein Berater der österreichischen Regierung und Rechtsexperte verlangte im „Journal of Homosexuality“, einer internationalen wissenschaftlichen Zeitschrift, Sex mit Kindern ab 14 Jahren müsse Schwulenrecht sein und Sex mit Kindern unter 14 Jahren solle im Einzelfall straffrei bleiben, wenn es im Zusammenhang von Beziehung und Freiwilligkeit erfolge.
Im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses wurde der sog. Berliner Aktionsplan gegen Homophobie der Grünen-Fraktion am 12. Januar 2009 diskutiert.